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ReferNet Germany

ReferNet ist ein europäisches Informationsnetzwerk zur beruflichen Bildung.
Initiert wurde das Netzwerk vom Cedefop (Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung). Ziel war und ist, der wachsenden Nachfrage nach Informationen zur Berufsbildung im Cedefop nachzukommen.

In den 27 europäischen Mitgliedstaaten sowie Norwegen und Island entstanden nationale ReferNet-Teams, in denen die in der Berufsbildung relevanten Institutionen/Organisationen vertreten sind.

Einen guten Überblick über ReferNet bekommen Sie mit unserem ReferNet-Flyer   oder lesen Sie mehr unter ReferNet.

Die Broschüre "Blickpunkt Berufsbildung Deutschland" stellt das duale Berufsbildungssystem in Deutschland dar und thematisiert deren Besonderheit und Attraktivität. Weiterhin wird auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen eingegangen. Wesentliche Daten illustrieren dabei die derzeitige Situation der Bildungsteilnehmer. Die Broschüre ist in deutscher, englischer und französischer Sprache erhältlich.

 

Aktuelle Meldungen

25.06.2015: Europäische Minister einigen sich in Riga auf die Förderung einer wettbewerbsfähigen und innovativen beruflichen Aus- und Fortbildung

Am 22. Juni 2015 fand in Riga die Tagung der Minister für berufliche Aus- und Fortbildung, der Sozialpartner und der Europäischen Kommission statt.

In Form einer Erklärung, die die mittelfristigen Erfolge für die berufliche Aus- und Fortbildung bis 2020 festlegt, wurden die Rigaer Schlussfolgerungen bestätigt.

Es werden folgende Ziele benannt:

  • die Förderung von Investitionen in die berufliche Ausbildung durch die Einbeziehung der Sozialpartner, Unternehmen, Kammern und beruflichen Aus- und Fortbildungsanbieter, sowie durch die Förderung von Innovation und Unternehmergeist;
  • die weitere Entwicklung von Mechanismen der Qualitätssicherung in der beruflichen Aus- und Fortbildung;
  • die Förderung des Zugangs zur beruflichen Aus- und Fortbildung und Qualifikationen für alle durch flexiblere und durchlässigere Systeme;
  • die weitere Stärkung von wichtigen Kompetenzen, wie Sprachkenntnisse und digitale Kompetenzen in den Lehrplänen der beruflichen Aus- und Fortbildung;
  • die Einführung von systematischen Ansätzen und das Angebot für die Grundausbildung und kontinuierliche Weiterbildung der Lehrkräfte, Ausbilder und Mentoren sowohl in der Schule, als auch am Arbeitsplatz. (siehe https://eu2015.lv/news/media-releases/2389-ministers-agree-on-riga-conclusions-to-boost-competitive-and-innovative-vocational-education-and-training, Stand 25.06.2015)

Riga Schlussfolgerung/Erklärung

18.06.2015: Early leaving from education and training

In Deutschland führen unterschiedliche Wege zu einer beruflichen Qualifikation. Das duale System bildet jedoch den Kern beruflicher Ausbildung, weshalb der Fokus hierauf gelegt wird. Charakteristisch für diesen Ausbildungsweg, sind zwei Lernorte: Betrieb und Berufsschule.

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18.06.2015: Apprenticeship-type schemes and structured work-based learning programmes

Das Modell der dualen Berufsausbildung in Deutschland beruht auf einem breiten gesamtgesellschaftlichen Konsens, genießt ein hohes Ansehen und stellt dadurch einen Bildungsweg, dar den nach wie vor über 50% der Jugendlichen eines Jahrganges für sich wählen.

Die duale Berufsausbildung ist eine entscheidende Grundlage für Innovation, wirtschaftlichen Erfolg und ökonomisches Wachstum in Deutschland. Besonders die Kopplung an den Arbeitsmarkt und die Beteiligung der Unternehmen an der Ausbildung beschreiben einen wesentlichen Erfolgsfaktor. Vor dem Hintergrund des voraussichtlichen Fachkräftemangels, besonders auf dem mittleren Qualifikationsniveau, kann die duale Berufsausbildung helfen diese Lücke zu schließen. So werden Betriebe in die Lage versetzt ihre Fachkräfte praxisnah und den wirtschaftlichen Bedürfnissen entsprechend auszubilden. Für junge Menschen ist eine Berufsausbildung die Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und Erweiterung der eigenen Selbstständigkeit.

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18.06.2015: Innovation in VET

Veränderungen in der Arbeitswelt erfordern einen stetigen Modernisierungsprozess der beruflichen Bildung in Deutschland. Dabei gilt es, innovative Ansätze und Modelle zu entwickeln und zu fördern.

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19.02.2015: Azubis haben erneut deutlich mehr im Portemonnaie

Entwicklung der tariflichen Ausbildungsvergütungen 2014

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind im Jahr 2014 zum dritten Mal in Folge kräftig gestiegen. 802 € brutto im Monat verdienten die Auszubildenden durchschnittlich in Westdeutschland. Das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahr um 4,6 %. Der Zuwachs fiel damit noch stärker aus als 2013 mit 4,1 %. In Ostdeutschland stiegen die tariflichen Ausbildungsvergütungen um 4,1 % auf durchschnittlich 737 € im Monat. Prozentual fiel die Erhöhung aber etwas schwächer aus als 2013 mit 5,0 %. Im Osten hat sich der Abstand zum westlichen Tarifniveau nicht verändert: Es wurden wie im Vorjahr 92 % der westlichen Vergütungshöhe erreicht. Für das gesamte Bundesgebiet lag der tarifliche Vergütungsdurchschnitt 2014 bei 795 € pro Monat und damit um 4,5 % über dem Vorjahreswert.

Zu diesen Ergebnissen kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in der Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen für das Jahr 2014. Ermittelt wurden dabei die durchschnittlichen Vergütungen für 179 Berufe in West- und 156 Berufe in Ostdeutschland. In diesen Berufen werden 88 % der Auszubildenden ausgebildet. Das BIBB führt die Auswertung seit 1976 jährlich zum Stichtag 1. Oktober durch.

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