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Europäische Zusammenarbeit

Vom Kopenhagen-Prozess in 2002 über das Brügge-Kommuniqué in 2010 bis hin zu den Schlussfolgerungen von Riga in 2015: Gemeinsame Ziele, Prioritäten und Benchmarks für die berufliche Bildung werden vereinbart, deren Fortschritte überprüft und die Orientierung des Prozesses neu ausgerichtet.

Webseite der EU-Kommission zur Berufsbildung

Europäische Zusammenarbeit

Die Europäische Kommission hat am 5. Oktober 2017 einen Vorschlag für einen Europäischen Rahmen für hochwertige und nachhaltige Berufsausbildungen angenommen. weiterlesen

ist eine Plattform, die Ministerien mit weiteren Interessenvertreter wie Unternehmen, Sozialpartner, Kammern, Berufsbildungsanbieter, Jugendorganisationen sowie Denkfabriken zusammenführt.
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Europäische Minister einigen sich in Riga auf die Förderung einer wettbewerbsfähigen und innovativen beruflichen Aus- und Fortbildung


Auf der Tagung der Minister für berufliche Aus- und Fortbildung, der Sozialpartner und der Europäischen Kommission am 22. Juni 2015 wurden folgende Ziele vereinbart:

Förderung des Lernens am Arbeitsplatz in all seinen Formen unter besonderer Berücksichtigung der Lehrlingsausbildung; hierzu Einbindung von Sozialpartnern, Unternehmen, Kammern und Berufsbildungseinrichtungen und Förderung von Innovation und Unternehmergeist.

Weiterentwicklung von Qualitätssicherungsmechanismen in der Berufsbildung im Einklang mit der EQAVET-Empfehlung und – als Teil der Qualitätssicherungssysteme – Einrichtung von Mechanismen zur kontinuierlichen Information und Rückmeldung an die Systeme der beruflichen Erstausbildung und der beruflichen Weiterbildung auf Basis der Lernergebnisse.

Verbesserung des Zugangs zur beruflichen Aus- und Fortbildung und zum Erwerb von Qualifikationen für alle durch flexiblere, durchlässigere Systeme, insbesondere mittels effizienter und umfassender Orientierungsdienste und Validierung der Ergebnisse des nicht-formalen und informellen Lernens.

Weitere Stärkung der Vermittlung von Schlüsselkompetenzen (wie Sprachkenntnisse und digitale Kompetenzen) in den Lehrplänen für die berufliche Bildung sowie Schaffung wirksamerer Angebote für den Erwerb und die Weiterentwicklung dieser Kompetenzen in der beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung.

Einführung systematischer Ansätze und Angebote für die Erstausbildung und die berufliche Weiterentwicklung von Lehrkräften, Ausbildern und Betreuern in der Berufsbildung sowohl im schulischen als auch im betrieblichen Umfeld.

Der Kopenhagen-Prozess und das Brügge-Kommuniqué

Der 2002 eingeleitete Kopenhagen-Prozess bildet die Grundlage für die Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Bildung in Europa. In der Folge wurde dieser Prozess mehrfach erneuert, ergänzt und weiterentwickelt.

Durch eine Reihe von Kommuniqués – vor allem das Brügge-Kommuniqué vom Dezember 2010 – werden die Fortschritte in Bezug auf die vereinbarten Ziele regelmäßig überprüft und die Orientierung des Prozesses neu ausgerichtet. Weiterlesen im Cedefop Kurzbericht "Bessere Berufsbildung für ein besseres Leben" und auf der Webseite der EU-Kommission